5/31/2013

Aufgegriffen: „Schöne Erinnerungen“


In der Ausgabe #86/Mai 13 des LoveLetter-Magazins auf Seite 4 befindet sich wie in vorgegangenen und folgenden Magazinen ein „Klartext“-Thema. LoveLetter-Tina schreibt von „Schönen Erinnerungen“ und welche Bücher sie beeinflusst haben, wie sie zum Lesen kam und wie sie das ganze bis heute begleitet.

Aufgegriffen also aus eben diesem Beitrag habe ich einmal darüber nachgedacht wie es bei mir war. Wie kam ich eigentlich dazu, dass ich heute monatlich Bücher im zweistelligen Bereich verschlinge und womit habe ich eigentlich angefangen? Was hat sich verändert und, hat sich überhaupt etwas verändert?

Nun bin ich im Alter von 23 nicht sonderlich alt und wenn ich von „früher“ spreche ist das alles noch gar nicht so lange her. Das Wort „damals“ zu verwenden kommt mir also entsprechend unzulänglich vor, denn der ein oder andere greift auf Erfahrungswerte zurück die nun schon weiter in der Vergangenheit liegen, als es bei mir überhaupt möglich ist und doch werde ich von meinem „früher“ und meinem „damals“ von vor 10-15 Jahren sprechen:

Meine 2 ½ Jahre und 3 Tage jüngere Schwester und ich waren uns niemals wirklich einig, das ließ schon das Schwesternsein nicht ganz zu, aber in einem waren wir uns schon immer einig: Hörspielkassetten. Nun, als Hörspielbesessenes Kind war es eigentlich nur eine Frage der Zeit bis ich auch die Bücher für mich entdecke sollte man meinen, aber das hat dann doch ein bisschen länger gedauert. Wenn ich an Hörspielkassetten denke, dann denke ich nicht an Benjamin Blümchen und/oder Bibi Blocksberg. Ich denke an Ducktails (diese eine Folge, die ich noch immer mitsprechen kann) oder Regina Regenbogen und ganz besonders denke ich an Harry Potter. Ja und damit habe ich auch schon die Überleitung zum Beginn meiner Buchsucht fantastisch hier einfließen lassen.

Im Jahr 2000 bekam ich Harry Potter und der Stein der Weisen geschenkt und damit ging es dann erst richtig los. Es ist nicht so, als hätte ich vorher niemals ein Buch in der Hand gehabt, aber diese Geschichte hat mich so gepackt, dass ich sobald es ging auch den zweiten und dritten und so weiter verschlang. Mehrfach. Irgendwann später bekam ich sogar das Hörbuch – auf Kassette versteht sich – und kann es noch heute zum Teil mit herunterleiern (es gibt ja kaum etwas Besseres als monatelang das gleiche Hörbuch rauf und runter zu hören). Das mache ich heute noch immer mit Musik die mir gefällt: Listen & repeat, repeat, repeat, …

Heute lese ich weniger tatsächliche Fantasy und immer mehr in Richtung Romantisches, wohingegen das Genre „Romantasy“ meinen Geschmack immer öfter getroffen hat und so haben Lara Adrian, Nalini Singh und Katie MacAlister meine Sucht erst Jahre später vollends zu Tage gebracht. Diese Lesesucht hält bis heute an, geht weiter und weitet sich immer weiter auf mehr und mehr Genre (Romatic-Thrill/Melitary-Romance; Young Adult, etc.). Dass ich für mein Leben gerne Bücher verschlinge und ohne Bettlektüre schon kaum noch einschlafen kann ist somit nicht sonderlich verwunderlich. Es ist also nicht mehr die Hörspielkassette, es ist das handfeste Buch, das mich zum träumen bringt.

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