1/18/2012

Ich stelle vor: Das Lesetagebuch "Ex Libris"

Heute komme ich einmal zu einer etwas anderen Vorstellung von einem etwas anderen Buch. Doch es handelt sich hier keinesfalls um einen Roman oder sonstigem, sondern um ein Lesetagebuch! Heute stelle ich euch, sehr bildhaft, einmal das Lesetagebuch EX LIBRIS von Leuchturm1917 bei Torquato vor. Um euch einen genauen Einblick zu geben, habe ich beschlossen es recht bildreich zu gestalten, denn Bilder sagen oftmals mehr als 1000 Worte - heißt es doch. Und ich bin gespannt was ihr davon haltet. Außerdem werde ich natürlich noch erzählen was ich gedenke mich diesem Lesetagebuch anzustellen und wozu genau ich es nutzen werde. Ich hoffe also, dass ihr diesem Beitrag folgen werdet, denn ich habe alles genau in Augenschein genommen:

Ich bitte die Qualität der Bilder mitsamt schlechtem Licht zu entschuldigen. Bilder können natürlich mit einem Klick vergrößert werden um sie genauer zu betrachten.

Worum handelt es sich?

Im Ex Libris (lateinisch für " aus den Büchern ") Lesetagebuch gibt es für jedes gelesene Buch eine Seite. Neben Feldern für Titel, Autor, Genre usw. gibt es genügend Platz für Kommentare, Bemerkungen oder Zitate und besonders interessante Textstellen. Die Eintragungen halten auch Jahre später die Erinnerung wach, was einen an einem gelesenen Buch am meisten bewegt hat. In einem Notizteil gibt es getrennte Bereiche für noch zu lesende Bücher, für Geschenkideen sowie geliehene oder verliehene Bücher und eine frei zu verwendende Kategorie. Am Ende befindet sich ein alphabetisches Register zum schnellen Wiederfinden der gelesenen Bücher. Das Lesetagebuch richtet sich an alle Vielleser. Für diese wird es zu einem jahrelangen Begleiter auf der Reise durch die eigenen Bücher. 252 Seiten mit Platz für 156 gelesene Bücher. Format A5.

(Quelle: http://www.torquato.de/lesetagebuch-ex-libris.html)

Sehr elegant und in schwarz gehalten, kam dieses Exemplar bei mir an. Da ich bisher niemals auch nur auf den Gedanken gekommen war ein solches Lesetagebuch zu erstehen, war ich doch sehr gespannt auf den Aufbau und natürlich wollte ich sofort wissen, was drin ist! 


Wie schon auf dem linken Bild zu sehen ist, war das elegante schwarze Buch anfangs noch von einem roten, bedruckten Stück Pappe umgeben. Darunter liebt der Schlicht schwarze Umschlag mit dem EX LIBRIS Logo, wie es auf dem Bild zuoberst zu erkennen ist. 
Aufgeschlagen auf der ersten Seite bekommt der Besitzer, dieses schmucken Exemplars, die Möglichkeit einzutragen in welchem Zeitraum dieses Lesetagebuch genutzt wird/wurde um dies natürlich im nachhinein nachvollziehen zu können. 

Zu beginn hat der Nutzer auf 156, nummerierten, Seiten die Möglichkeit ein Kurzes Feedback zu einem gelesenen Buch zu hinterlassen. Um den Roman genau bestimmen zu können, gibt es die Möglichkeit beispielsweise den Autor und Titel einzutragen, anzukreuzen, ob es sich um ein Buch oder Hörbuch handelt und auch einzutragen wann besagter Roman gelesen wurde. Das sind natürlich nur einige Beispiele. Im mittlerein Teil ist dann Plat für eine Bemerkung oder eben ein Zitat - je nach Wunsch.
Der untere Teil einer solchen Seite wird sowohl von der Bewertung eingenommen, als auch von der Gelegenheit einzutragen wo man selber das Buch entdeckt hat, ob man es geschenkt bekommen hat oder gar verschenkt hat. Zugegeben, die Seiten sind recht dünn, doch keinesfalls drückt die Schrift mit einem geeigneten Stift durch. Vielmehr kommen diese recht dünnen Seiten dem Lesetagebuch in seinem Gewicht zugute, denn es scheint ein absolutes Federgewicht.

Auf diese rund 156 Seiten folgt ein kleines Register von drei Auswahlmöglichkeiten
  • lesen
  • verschenken
  • verleihen/geliehen
Jede dieser Register bietet 8 Seiten zur Beschriftung von je Vorder- und Rückseite. 

Direkt nach diesem Register folgen widerum 8 Seiten mit Beschriftungsmöglichkeiten von Vorder- und Rückseite auf reinem Linienpapier. Was hier also eingetragen wird, scheint dem Besitzer frei zu stehen.

Im hinteren Teil bekommt man noch die Möglichkeit geboten, alle Kurzrezensionen Alphabetisch und mit Seitenzahl zu ordnen, um zu gewährleisten, auch etwas wiederzufinden, wenn es denn gesucht wird. Wobei hier wieder ausreichend Platz ist, alles unterzubringen, es sei denn jemand liest ausschließlich aus einem einzigen Buchstabenblock - was aber eher ausgeschlossen scheint.
Überrascht wurde ich noch von zwei Dingen, die mir wahrscheinlich fast nicht aufgefallen wären und zwar handelt es sich einmal um Aufkleber zur Beschriftung des Buchrückens, damit auf den ersten Blick ersichtlich ist, in welchem Zeitraum das Lesetagebuch genutzt wird. Aber auch eine Tasche  ganz hinten wäre mir beinahe entgangen. Für Notizen oder ähnlichem, was man findet. Es passt sicherlich hinein.

Wofür werde ich es nutzen?

Mir ist in letzter Zeit vor allem aufgefallen, dass ich mit meinen Notizen zu meinen Rezensionen immer mehr Klebezettelchen verwende, wenn überhaupt. Vor allem Zitate werden eben schnell irgendwo draufgekritzelt und zack, da habe ich es meist auch schon wieder vergessen zu erwähnen, sobald ich meine Rezension schreibe. Also werde ich vor allem diese Notizen hier hineinschreiben um diese zum rezensienenschreiben zu verwenden. 

Meine Bewertung?

Was mich mit den Reitern für lesen, verschenken, verliehen/geliehen anfangen soll, weiß ich nicht, aber vllt. kann ich sie einfach umbenennen, denn so kann ich nichts mit ihnen anfangen.

Gut gefällt mir die Struktur der 156 Kurzrezensions-Seiten, denn so habe ich alles auf einen Blick und kann mir meine Klebezettel echt schenken. Das schlichte Design und das geringe Gewicht machen es durchaus möglich es auch unterwegs mit einzupacken. Auch sehr gut gefällt mir, dass es über ein Bändchen, als Lesezeichen, verfügt, sodass ich mir das Suchen der nächsten Seite sparen kann.

Alles in allem ein nettes Exemplar, mit dem ich nun in nächster Zeit arbeiten werde. Ich bin also gespannt ...

Vielen Dank an Torquato für Bereitstellung dieses Exemplars.

Kommentare:

  1. Joa, mein SuB beinhaltet einige Bücher obwohl ich mit 76 Stück noch im gesunden Mittelfeld liege :)
    Hat natürlich auch so seine Vorteile. Wenn ich Buch A nicht lesen will dann bleibt mir noch genug Auswahl. Und es findet sich immer was.

    Das Lesetagebuch finde ich interessant. Die Übersicht die man dadurch bekommt kann (mir) nicht schaden. Wüsstest du zufällig ob man das Lesetagebuch nur auf der verlinkten Seite zu kaufen bekommt oder würde ich das auch bei z.B. Thalia finden? Es gibt bestimmt mehrere Ausführungen dieser Tagebücher aber die sind wahrscheinlich anders aufgebaut und das was du vorgestellt hast finde ich gar nicht mal schlecht.

    AntwortenLöschen
  2. Ich führe seid diesem Jahr auch so ein Lesetagebuch. Allerdings hab ich pro Buch zwei Seiten und das ist mir irgendwie zu viel.
    Ich bin ehrlich gesagt zu faul und habe zu wenig zeit um immer so viel zu den Büchern zu schreiben. ;)

    AntwortenLöschen
  3. Hi,
    ich bin neu dabei und habe deinen Blog gerade entdeckt. Das mit dem Lese-Tagebuch klingt ja interessant. Bei manchen Büchern kann ich mir den Inhalt wirklich sehr lange merken und bei einigen merke ich schon nach einem halben Jahr, dass ich gar nicht mehr genau die Handlung nachvollziehen kann :( Bin mal gespannt, wie dein abschließendes Urteil darüber ausfällt ;)
    LG

    AntwortenLöschen
  4. Türlich bin ich schon durch ;) hatte ja nur noch 200 Seiten vor mir heute

    AntwortenLöschen
  5. Deinen Post hatte ich schon gelesen und ich würde ihn gerne in meinem Post verlinken, wenn ich darf :-)
    Bislang nutze ich ja kleine Notizbücher, um meine Zitate usw. zu sammeln. Das klappt auch eigentlich ganz gut. Aber auf den ersten Blick hat mir das Lesetagebuch schon richtig gut gefallen. Für das erste Buch ist es auch gerade in Verwendung.

    LG Mareike

    AntwortenLöschen
  6. Oh das hört sich ja gut an, wusste gar nicht, dass es sowas gibt! Wie viel kostet das denn?
    LG Niniji

    AntwortenLöschen