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10/11/2012

[AutorenTalk] #13 - Wie Schreibt ihr? & Abschlussworte



*Frust sauf* Willkmmn zm letzn Tach!

Mr. Sexy schleicht sich herein und übergießt Sarah mit eiskaltem Wasser. Betrunken war sie noch nie sehr amüsant!

*nach Luft schnapp* Handtuch?! Oh … danke. Puh. *bibber* Sorry, Mädels, ich war so aufgeregt. Der letzte Tag. Die letzte Frage und dann werdet ihr mich/uns schon verlassen. *schniff* Es war so schön bisher.  Ich gehe mich mal eben umziehen.

An dieser Stelle wird Mr. Sexy umfunktioniert um sowohl die Autoren-Mädels auch auch sämtliche LeserInnen abzulenken, so lange Sarah in der Umkleide braucht.

Da bin ich auch schon wieder. Ich bitte nochmals um Entschuldigung, das sollte hier heute keinesfalls ausarten, aber ich bin auch nur ein Mensch. ;)

Zum krönenden Abschluss unserer insgesamt 13 Tage gemeinsam möchte ich noch eines von euch wissen: Wie schreibt ihr eure Geschichten? Schreibt ihr einzelne Szenen und fügt sie dann irgendwann zusammen oder kommen eure Geschichten chronologisch "auf Papier"?

Stephanie Madea:
Zum größten Teil schreibe ich meine Szenen chronologisch, so, wie ich sie vorab für das gesamte Buch geplant habe. Doch ab und zu fließt ein Erzählstrang förmlich aus mir hinaus, sodass ich die nächste Szene aus einer anderen Sichtweise überspringe, um aus der Sicht des vorherigen Charakters weiterzuschreiben. Das sind aber Ausnahmen, da in jeder Szene etwas für mich als Autor Unvorhersehbares passiert, weil eine Figur anderes reagiert, als ich es mir vorab hätte ausmalen können. Das stößt wiederum andere „Dominosteine“ an und lenkt die Geschichte in eine leicht differente Richtung. Mit jedem geschriebenen Satz wächst und verändert sich die Geschichte – sie lebt. Das ist jedes Mal ein faszinierender Prozess.

Jennifer Benkau:
Immer chronologisch. Ich habe mal versucht, ein paar Szenen, die ich besonders toll fand, vorzuschreiben, aber dann entwickelte sich die ganze Geschichte anders, und meine vorgeschriebenen Szenen waren alle für die Katz. Sehr ärgerlich.

Britta Strauß:
Ich habe alles schon gemacht.

Petra Röder:
Ich beginne am Anfang und arbeite mich ganz brav bis zum Ende durch. Mitten in den Geschichten fällt mir oft noch etwas ein, was nicht geplant war und deshalb ist es für mich schwierig, einzelne Szenen zu schreiben und diese dann zusammenzufügen. Ich finde es angenehmer ein Buch so zu schreiben, wie ich es auch lese.

Jane Christo:
Nach dem Konzept folgt eine Kapitelreihenfolge, in denen ich die Szenen festlege. Manchmal stelle ich fest, dass etwas fehlt oder dass ein Perspektivwechsel her muss. Dann markiere ich die Stelle und füge die entsprechende Passage später ein. Bin ich einmal im Schreibfluss, unterbreche ich ihn ungern. Im Nachhinein wird dann noch alles Mögliche geändert, aber in der Schreibphase segle ich normalerweise durch den Text.

C. M. Singer:
Die meisten Schreibratgeber sagen ja, man soll die Szenen, die einen gerade beschäftigen und im Kopf rumspuken, sofort aufschreiben und hinterher die Lücken füllen. Ich kann das leider nicht. Es gibt zwar immer einige Szenen, die komplett fertig in meiner Vorstellung vorhanden sind, aber geschrieben werden sie erst, wenn sie an der Reihe sind. Anscheinend bin ich doch zu sehr die strukturiert denkende und handelnde Jungfrau, denn anders als linear schreiben, kann ich nicht. Was ehrlich gesagt sehr schade ist, denn ich glaube, man kommt wesentlich schneller voran, wenn man die im Kopf präsenten Szenen gleich aufschreibt … Ein Grund mehr, warum ich leider nicht zu den Schnellschreiben gehöre.

Wow, so unterschiedlich schreibt ihr alle also gar nicht. Wirklich interessant.

Hach, Ladys, wir sind schon am Ende (man, das klingt jetzt dramatisch), es hat mir riiiiesigen Spaß gemacht mit euch zu plaudern, zu versuchen euch abzufüllen und auch sonst habe ich viel und herzlich gelacht.

Liebe Sarah, nochmals Danke für die Einladung, du warst eine tolle Gastgeberin :)

Ladys,  diese Runde hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war wirklich nett mit euch zu plaudern!

Ich hoffe ihr kommt mich mal wieder besuchen, ich stelle auch noch einen weiteren Mr. ein. Ich meine, … schlecht war er nicht, was? Er macht seinen Job schon gut. :)

Vielen, vielen Lieben Dank, dass ihr hier wart!

Liebe LeserInnen, auch euch danke ich herzlich, dass ihr bis hierher durchgehalten habt und ich hoffe wir konnten euch einigermaßen unterhalten. Wenn nicht … tja, wir hatten Spaß! :P

Ich wünsche euch alles Gute!
Eventuell bis zum nächsten AutorenTalk!

*wink*
*Abspann einspiel*
*Melodie mitpfeiff*

10/10/2012

[AutorenTalk] #12 - MottoTalk



Der vorletzte Tag unseres AutorenTalks bringt an und ich bin jetzt schon ein wenig traurig, aber wir lassen uns unsere Laune ja nicht vermiesen und starten Lebhaft in diese vorletzte Runde!

Ja, nun …

Ich persönlich bin ein großer Fan von Zitaten (vorwiegend aus Romanen wie euren!!!) und habe eine Schwäche für tolle Sprüche - nur leider kann ich mir so etwas immer nur schlecht merken *sfz* - wie sieht das bei Dir aus? Hast Du ein spezielles Lieblingszitat oder gar ein Lebensmotto oder einen Besonderen Spruch, den Du uns gerne mitteilen möchtest?

Jennifer Benkau:
*grübelt* 42?

Britta Strauß:
Ein Freibeuter schippert gemütlich, ein Freibeuter schippert weit. Warum auch nicht, er hat ja Zeit.

Stephanie Madea:
Seit Jahrzehnten begleitet und führt mich folgendes Motto: „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume“. Ohne diesen Spruch wäre ich wohl nicht Schriftstellerin geworden. :)

C. M. Singer:
Ich habe drei:
- There´s a method in the madness  - Das ist das Motte meines ganzen Lebens.
- A pencil and a dream can take you anywhere    Das beschreibt perfekt die Schreiberei (Auch wenn es bei mir wohl eher „A laptop and a dream…“ heißen müsste)
- Keep Calm and Carry on – Very British und an manchen Tagen ein echtes Mantra …

Petra Röder:
Ein Zitat von Walt Disney, dass ich auch gerne für meine Signaturen verwende:
"Alle Träume können wahr werden, man muss nur den mut haben, ihnen zu folgen"

Jane Christo:
Wenn überhaupt, dann diesen hier: Niemals aufgeben! Niemals kapitulieren! (Peter Quincy Taggart, Commander NSEA Protector)

Höchst interessant. *staun*

Habt ihr auch ein solches Zitat oder Lebensmotte, liebe LeserInnen, oder könntet ihr euch gar einem der Obigen anschließen?! :)

Lasst es uns ruhig wissen und dann sehen wir uns morgen ein letztes Mal zu diesem wundertollen AutorenTalk!

10/09/2012

[AutorenTalk] #11 - Die Romanhelden und -heldinnen



Heute steht unser Talk im Stern der Romanhelden und Heldinnen,

ich meine wir Leser verlieben uns ja schon immer mal wieder ein klein wenig. Aber wie sieht es auf eurer Seite aus, immerhin erschafft ihr all diese Wunderwerke. Dennoch, Liebling hin oder her, aber ich muss das einfach fragen: Treiben euch eure Romanhelden manchmal mit irgendwas in den Wahnsinn?

Britta Strauß:
Es sind sture, egoistische, unberechenbare, hinterhältige, arglistige, unkontrollierbare, garstige Gestalten. Also ja. Ständig. Deswegen gehören sie auch gequält. Aber eigentlich liebe ich sie. Hin und wieder lade ich sie auf eine Buddel voll Rum ein und erzähle ihnen von meinen Piratenleben. Habe ich genug Rum intus, sitzen sie sogar neben mir. Leibhaftig.

C. M. Singer:
Oja, wenn sie sich stur stellen oder vorpreschen. Wenn sie mundfaul sind oder vorlaut werden. Kurz, wenn sie sich wie verzogene Kleinkinder benehmen und mir die Zunge rausstrecken. Manchmal möchte ich ihnen wirklich den Hintern versohlen.

Jennifer Benkau:
Tun sie, sonst wären es nicht meine. Das ist schon verrückt, denn ich will ja das Gefühl haben, dass sie sich selbstständig machen. Sobald sie das dann tun, bekomme ich aber regelmäßig Zustände, weil ich Angst habe, sie aus den Dramen, in die sie sich rein katapultieren, nicht mehr raus zu kriegen. Dann hilft nämlich nur noch sterben lassen.

Petra Röder:
Nein, ich liebe meine Romanfiguren, da sie nicht perfekt sind, sondern Ecken und Kanten haben. Das macht sie für mich liebenswert. Mich würden sie in den Wahnsinn treiben, wenn sie perfekt wären :)

Stephanie Madea:
Positiv gesehen treiben mich meine Protagonisten ab und zu mal in den Wahnsinn, weil sie genauso sind, wie ich mir eben einen Paranormal Romance-Helden vorstelle, wie ich ihn mir erträumen würde. ;)

Jane Christo:
Meine Figuren sind genauso, wie ich sie angelegt habe. Am Anfang kann es sein, dass sie noch wie „Kinder“ sind, etwas unbeholfen, weil sie noch nicht 100% ihre Rolle gefunden haben. Dann muss ich sie an die Hand nehmen und ein bisschen führen. Legt sich das nicht, dann stimmt etwas mit der Anlage des Charakters nicht. Das würde bedeuten, dass ich mir ihre Biographien noch einmal ansehen muss.

Ein ganz schön bunter und wilder Haufen, ihr Roman-Mamas. Aber ich bin sehr froh, dass ihr so schöne Geschichten schreibt, es ist wahrhaftig der Wahnsinn! Vielleicht seid ihr ja die wahren Roman-Helden?! So muss es sein! :)

Liebe LeserInnen, wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Lieblingshelden oder – heldinnen die aus der Schöpfung unserer Mädels stammen?

10/08/2012

[AutorenTalk] #10 - Der erste eigene Roman



Willkommen zurück, meine Lieben!

Ich kann euch beruhigen, gestern ist nichts aufregendes passiert und wir Mädels haben noch lange beisammen gesessen und uns ein bisschen von Mr. Sexy bespaßen lassen. (Aber schon wieder nicht das, was ihr denkt – Mann! – Was lest ihr für Bücher? Tztztz!) <3

Was mich ja mal brennend interessiert: Ich stelle es mir gigantiös vor - gänsehautbringen - seinen eigenen Roman endlich zu veröffentlichen und eine breite Leserschaft von der eigenen Geschichte begeistern zu können. Wie war das bei euch? Was habt ihr gefühlt und gedacht als es endlich soweit war?

Britta Strauß:
Gefühlt: Wow! Hammer!
Gedacht: Oh Scheiße!
Gemacht: Hände vors Gesicht geschlagen und durch die Finger hindurch auf Amazon geguckt.

*bildlich vorstell*

Petra Röder:
Es war schon ein tolles Gefühl, endlich ein eigenes Buch in Händen zu halten. Man ist stolz, dass man allein durch die eigene Kreativität und Phantasie eine Geschichte erschaffen hat, die hoffentlich viele Menschen begeistert und ihnen ein paar tolle Lesestunden bereitet.

Stephanie Madea:
Ich war sehr nervös und habe jede Nachricht und jede noch so kleine Erwähnung beinahe mit Angst erwartet und ebenso ersehnt. Ich fühlte mich ziemlich hilflos, man hat keine Chance mehr, in sein Werk einzugreifen, etwas zu verändern. Zudem gibt man viel von sich und seiner Seele preis. Es war ein großartiges Erlebnis, als die ersten Reaktionen eintrafen, als Fremde sich bei mir meldeten und wundervolle Kontakte entstanden. Ich denke, ähnlich wird es bei jedem neuen Buch sein.

Jane Christo:
Um ehrlich zu sein war ich erstmal erschöpft. Die Freude kam später, im Kern darüber, dass ich weiter schreiben durfte. Ich habe so viele Ideen, und Dank meines Verlags habe ich die Möglichkeit, spannende Geschichten daraus zu spinnen, sie weiterzuentwickeln und auch die Helden Entwicklungen durchlaufen zu lassen.

Diese Perspektive ist für mich die größte Freude.

Jennifer Benkau:
Ich dachte: Wow. Dein Buch. Jetzt hast du ein Buch geschrieben und die Welt muss wackeln.
Tat sie aber nicht und wenn sie es getan hätte, so wäre mir das gar nicht aufgefallen, denn ich war schon bis über beide Ohren mit dem nächsten und übernächsten Buch beschäftigt.
Bei mir verläuft so eine Veröffentlichung also recht unspektakulär.  Dafür raste ich immer völlig aus, wenn ich meine Cover zum ersten Mal zu sehen bekomme.

C. M. Singer:
Sechs Monate später, und ich kann es noch immer nicht so recht fassen, dass mein Baby in die große weite Welt entlassen wurde. Ich freue mich noch immer kugelig über jeden einzelnen Leser und jede neue Rezension. Das alles ist nach wie vor sehr neu und aufregend für mich, und die überwiegend positive Resonanz der Leser haut mich auch noch regelmäßig von den Socken. Und ganz ehrlich? Ich hoffe, dieses Herzklopfen wird sich nie ändern. :)

…. Waaaaaaaaaaaaaaahnsinn! Mädels, ich fühle mich hier wie der Groupie schlechthin. *kicher* Ich freu mich so für euch und mit euch und …*hibbel* Ich liebe euch *kreeeeeeeeisch* :‘D

Die Moderatorin hat an dieser Stelle leider das Bewusstsein verloren!