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12/04/2014

Love Games 02. Das Spiel geht weiter - Emma Hart

Kurzbeschreibung

Megan hat sich Hals über Kopf verliebt.
Für Aston sind Gefühle dämlicher Weiberkram.
Eine Nacht ändert alles. Nur keiner darf es wissen.

Nicht mal im Traum hätte Megan mit dem Gedanken gespielt, eine Beziehung mit dem unglaublich attraktiven Aston anzufangen. Er ist ein Frauenheld der Marke Arschloch hoch zehn. Doch plötzlich entdeckt sie hinter Astons cooler Fassade einen gefühlvollen Jungen, der eine schwierige Vergangenheit vergessen will. Kann ihre Liebe ihm helfen, ohne dass die Freunde aus der Love-Games-Clique etwas mitbekommen?

Aston wollte Megan eigentlich nicht an sich heranlassen – nicht mal für eine Nacht. Sie ist die Einzige, die durch seinen sorgfältig aufgebauten Schutzwall brechen kann. Das muss er verhindern – auch wenn sie verdammt sexy ist.

Autor

Emma Hart schreibt nachts und am liebsten über Magie, Küsse und heiße Typen mit schwarzem Humor. Sie ist gern und viel beschäftigt – außer die Beschäftigung hat mit dem Abwasch zu tun, obwohl ihr dabei oft die besten Ideen kommen.
(Quellen: Amazon.de)

Fazit

Das Spiel geht weiter. Nachdem Braden und Maddie im ersten Band ihr Glück fanden, geht die Geschichte nun weiter mit Megan und Aston. Diese beiden sind Bradens beste Freunde und könnten wohl unteschiedlicher nicht sein. Während Megan auch mal eine Party sausen lässt um eine Hausarbeit fertig zu stellen, schnappt Aston sich jedes Wochenende ein anders Mädel für's Bett. Dennoch kann Megan schon lange nicht mehr ihre Augen von diesem Typen lassen und entscheidet so, es einfach drauf ankommen zu lassen. Was kann eine Nacht mit Aston schon verändern? Es wird ja niemand davon erfahren und schon gar nicht Braden. Doch wie viel diese eine Nacht wirklich verändert, hätte sie in ihren künsten Träumen nicht geglaubt.

Megan ist das bodenständige Mädchen von Nebenan, gut aussehend und sehr auf ihre Ausbildung bedacht. Party mit den Mädels ist natürlich trotzdem drin. Kennengelernt hat der Leser sie bereits im ersten Band und so ist ihre tiefe, freundschaftliche Verbindung zu Braden bekannt. Doch ist es ein ganz anderer, der ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht und eben dieser jemand sollte für sie absolut tabu sein. Weiberheld Aston, der den Mädchen keine Versprechen macht. Der nach dem Wochenende nicht anruft und auch sonst nur für das eine mal zu haben ist. Doch hinter Aston steckt viel mehr als diese Fassade, die er jedem zeigt. Das findet auch Megan bald heraus und ist fest entschlossen im beizustehen.

Was soll ich sagen. Die Geschichte hat mich nach Band eins wirklich gereizt. Kennt ihr das, wenn die Andeutungen zu Nebencharakteren beinahe viel interessanter sind als die Hauptgeschichte des Buches? So war es für mich im ersten Band, also war sofort klar, dass ich auch Das Spiel geht weiter unbedingt lesen muss. Der erste Schock allerdings bereitete mir der Schreibstil. Was der im ersten Band auch schon so schlecht? Nicht nur der sehr umgangssprachliche, lockere Stil stand hier an der Tagesordnung, nein, auch die Unfähigkeit der Autorin ihre Sätze anders zu beginnen als mit einem Personalpronomen. (Ich ging ..., Er machte ..., Ich entschied ..., Wir fielen ...). Ein erschreckend niedriges Niveau! Als sich das nach den ersten - vielen - Seiten etwas legte, kam ich besser voran und doch gab es auch Kritikpunkte an der Geschichte selbst. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Charaktere einer Geschichte sich ihre Probleme selbst schaffen, wo eigentlich keine hätten sein müssen. Auch hier war das wieder der Fall, denn Megan will unbedingt ihre Liebelei mit Aston geheim halten. Selbst Schuld, sage ich da nur, denn es hätte alles so einfach sein können. Aber sonst hätte ja der Titel nicht mehr gepasst und es wäre ja auch kein "Spiel" gewesen und, tja, leider klingt das alles etwas gewollt. Man kann eben nicht gewisse Charaktere in eine vorgefertigte Form pressen und ich hatte meist das Gefühl, die Autorin wolle eben unbedingt, auf jeden Fall, dass die Hauptprotagonisten jetzt hier eine Art Spiel spielen.

Aston und Megan sind zwar ein süßes Paar, aber leider war die Geschichte noch schlechter als die erste und, obwohl der nächste Band bereits geplant ist, werde ich Kyles Geschichte nicht mehr lesen. Danke, aber nein danke.

2/5 Sternen

Informationen zum Buch
Autor: Emma Hart
Verlag: FISCHER
Taschenbuch: 256 Seiten
Preis: 8,99 €
Kindle: 8,99 €

Informationen zur Reihe
1. Spiel ohne Regeln
2. Das Spiel geht weiter
3. Mit dem Feuer spielt man nicht

8/25/2014

Love Games 01. Spiel ohne Regeln - Emma Hart

Kurzbeschreibung

Seine Herausforderung? Sie um den Finger wickeln und ins Bett bekommen.
Ihre Herausforderung? Den Spieß umdrehen und sein Herz brechen.
Doch das Schicksal ändert den Lauf dieses Spiels.

Für Maddie Stevens ist es Hass auf den ersten Blick. Der arrogante und selbstverliebte Playboy Braden verkörpert alles, was sie verabscheut. Warum um Himmels willen geht sie also auf die Wette ihrer Freundinnen ein, dem Playboy eine Lehre zu erteilen?
Braden Carter findet das schüchterne Mädchen aus New York vom ersten Moment an heiß. Er würde alles für eine Nacht mit ihr tun – sogar bezahlen. Als seine Freunde ihn dazu anstacheln, Maddie nach allen Regeln der Kunst zu verführen, sagt er sofort zu. Denn das ist genau, was er will: Sex. 

Doch Maddie ist mehr als eine atemberaubende Schönheit. Ohne es zu wollen, entwickelt Braden Gefühle für das zerbrechliche Mädchen mit den strahlend grünen Augen. Und auch Maddie muss sich eingestehen, dass hinter der Fassade des Aufreißertyps mehr ist. Braden ist charmant und lustig – ein Typ zum Verlieben eben, dessen Aussehen ihr fast den Verstand raubt. Das Spiel gerät außer Kontrolle, denn vielleicht, vielleicht sind beide genau das, was der andere braucht. 


Autor

Emma Hart schreibt nachts und am liebsten über Magie, Küsse und heiße Typen mit schwarzem Humor. Sie ist gern und viel beschäftigt – außer die Beschäftigung hat mit dem Abwasch zu tun, obwohl ihr dabei oft die besten Ideen kommen.
(Quellen: Amazon.de)

Fazit

Emma Hart schreibt eine Geschichte in einer "wie du mir, so ich dir"-Situation. Für sie ist es eine Wette mit den Mädels, für ihn eine Herausforderung seiner Jungs und doch verfolgen beide ein ähnliches Ziel. Kennenlernen, verführen, fallen lassen. Da Maddie nicht der Typ Mädchen ist, die gleich mit einem Jungen ins Bett geht und da Braden nicht der Typ Junge ist, der sich direkt mal verliebt sollen beide Wetten jeweils einen Monat laufen. Doch natürlich kommt alles anders als gedacht ...

Dass natürlich gleich zwei Cliquen in der selben Nacht eine Ähnliche Wette für Maddie und Braden aushecken ist selbstverständlich ein sehr künstlich herbeigeführter Zufall der Autorin. Aber irgendwie muss die Geschichte ja beginnen und genau das tut sie. Während also Maddie und Braden ihre Erfolge für sich verbuchen, ahnen sie nicht, welche Pläne der jeweils andere wirklich verfolgt und doch ... wie heißt es doch so schön? Ersten kommt es anders und zweitens als man denkt. Allerdings ist der Verlauf der Geschichte schon von Anfang an klar. Es ist vorhersehbar und doch birgt die Geschichte einen gewissen Charme. Wer hier allerdings einen tiefgründigen New Adult Roman erwartet, der sollte Ansprüche an dieses Buch etwas zurück schrauben. Es handelt sich hierbei um eine Geschichte die man lesen kann, aber nicht muss. Mit lockerem Schreibstil und einem sehr jugendlichen Schreibstil schafft die Autorin auf jeden Fall eine gut und schnell lesbare Geschichte, nur gibt es sehr wenig neues zu entdecken und es handelt sich doch eher um einem sehr vorhersehbaren Verlauf.

Denn manchmal ist Loslassen der Schlüssel zum Festhalten. 
(S. 309)
Obwohl das Spiel, welches die beiden spielen, als Einstieg in die Geschichte recht gut wirkt, lässt eben diese Ausgangssituation vieles von dem was getan oder gesagt wird außerordentlich berechnend wirklich. Im Hinterkopf hat der Leser immer, dass es sich hierbei vor allem um eine Wetter handelt und gerade am Anfang der Geschichte macht dies die ernst gemeinten Momente und Emotionen zwischen Maddie und Braden eher kaputt. Und das Szenario selbst wirkt schnell als absoluter Stimmungskiller.

Während das Spiel also seinen Lauf nimmt, wirkt die Geschichte eher etwas unspektakulär, fast langweilig und auch das Happening, auf das die ganze Zeit hingearbeitet wird - die "Auflösung" des Spiels bzw. der Spiele - ist viel zu plötzlich vorbei. Ohne, dass groß Emotionen beim Leser ankommen. Sehr schade. Wobei der Sichtwechsel der beiden Charaktere doch sehr positiv zu werten ist und der Leser somit beide, Maddie und Braden, besser kennen lernt und eine gute Einsicht in das Gefühls- und Gedankenleben beider Personen bekommt. Hierbei wird auch - gerade in der zweiten Hälfte der Geschichte - schnell klar wie wenig beiden die Wetten noch wert sind und wie sehr sie ihr Herz bereits in die ganze Sache investiert haben.

Sie ist so scheiße unnahbar, wie ein seltener Edelstein im Museum, der von einem Netz aus Laserstrahlen umgeben ist. Ich fühle mich schon wie ein blöder Ninja-Krieger, der sich jeden Tag unter einem weiteren Laser hindurchduckt, um wieder einen Schritt näher an ihr Herz heran zu kommen. 
(S. 108)
Insgesamt ist die das Spiel ohne Regeln zwar wirklich ganz nett, aber sehr vorhersehbar und mit wenig fesselnden Emotionen. Kann man lesen, muss man aber nicht. Auch der Grundstein für Band zwei mit der besten Freundin Maggie und Aston - einem von Bradens Jungs - wird gelegt und macht schon zum Ende von Band eins echt neugierig. 

3/5 Sternen

Informationen zum Buch
Autor: Emma Hart
Verlag: Fischer Verlag
Taschenbuch: 320 Seiten
Preis: 8,99 €
Kindle: 8,99 €

Informationen zur Reihe
1. Spiel ohne Regeln
2. Das Spiel geht weiter
3. ???