3/09/2013

Ticket ins Glück - Elke Becker

Kurzbeschreibung 

Als Alexandra ihren neuen Job verliert, ist es für ihren Verlobten Tom ein Wink des Schicksals, endlich zu heiraten und Nachwuchs in die Welt setzen. Windelwechseln und Babygeschrei passt jedoch so gar nicht in Alex' momentane Lebensplanung. Zu lange hat sie hinter Toms Karriere zurückgestanden und ihre eigenen Wünsche aus den Augen verloren.
Nach einem heftigen Streit fasst sie den verrückten Entschluss, für ein Jahr auszusteigen. In der Dominikanischen Republik will sie ihre Abenteuerlust ausleben und herausfinden, was sie sich selbst vom Leben erhofft, ob Tom tatsächlich ihr Mr. Right oder doch eher Mr. Wrong ist und wie es überhaupt weitergehen soll.


Während alle versuchen Alex von ihrem Entschluss abzubringen, entschließt sich Alex' Schwester Sabina kurzerhand mitzukommen, um ihrem chaotischen Liebesleben zu entfliehen.


Kaum sind die Schwestern angekommen, steht Alex wegen eines Missverständnisses ohne Job da. Schnell wird ihr klar, dass ein Leben unter der karibischen Sonne nicht nur tropische Cocktails, Salsa, Strand und Meer bedeutet. Als Alex kurz darauf auch noch bemerkt, dass sie schwanger ist, wird ihr Leben vollends auf den Kopf gestellt.


Autor

Geboren wurde die Autorin im schwäbischen Ulm. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Südamerika zog es die Autorin wieder nach Europa. Auf Mallorca lebt sie seit 6 Jahren.
Unter dem Namen J. J. Bidell veröffentlicht sie Fantasy-Romane. "Im Schatten des Mondlichts - Das Erwachen" ist der Auftakt eines mehrteiligen Fantasy-Abenteuers um Naomi Roberts. Wie kam sie dazu eine Fantasy-Reihe zu schreiben? Eigentlich durch ihre Nichten; und ihre schwarze Katze. Unter dem Namen Elke Becker veröffentlicht sie Mallorca-Krimis. Inspiriert durch das Leben auf Mallorca entstand "Das Mallorca Kartell"


(Quellen: Amazon.de)

Fazit

Ein Ticket ins Glück erhofft sich Alex als sie sich Hals über Kopf aus der Beziehung mit Tom zurück zieht und in die Karibik reist um Dort alte Träume aufleben zu lassen und vor allem um sich selbst zu finden. Mit einem scheinbar sichern Job in der Tasche und ihrer Schwester Sabina als Unterstützung an ihrer Seite am Ziel angekommen stellt sich heraus, dass nicht alles so geklappt hat wie es sollte, aber wann im Leben tut es das schon? Alex ist fest entschlossen es allen zu zeigen und durchzuhalten! Doch ist sie sich einfach nicht sicher: Ist ihr Leben mit Tom noch das was sie will? Trotz ihrer Liebe zu ihm überkommen sie immer mehr Zweifel und so beginnt sie nach und nach ein neues Leben in der Karibik mit neuen Freunden, einem alten neu zum Leben erweckten Traum und ein paar lokalen Startschwierigkeiten. Nur wie soll der geordnete Saubermann Tom in all das hinein passen? Gar nicht?

Alex ist eine sehr selbstbewusste Frau, die sich mit den Jahren immer mehr verloren hat. Sie begrub ihre Träume um Tom nicht zu verletzen, der sich wiederum vom spontanen, charmanten Mann in einen Spießer verwandelt hat. Die Reise in die dominikanische Republik ist für Alexandra Flucht, Neuanfang und Selbstfindung zugleich. Auch ihre Schwester Sabina ist mit dabei. Diese flieht vor dem Herzzschmerz und hofft dennoch auf ein Happy End, doch scheint dies einfach nicht zu ihren Bedingungen zu funktionieren und somit beginnt auch sie ihr eigenes Leben neu.

Elke Becker schriebt mit Ticket ins Glück eine wirklich schöne Geschichte, in der sich so manch Leser sicherlich wiederfinden kann. Die Handlung ist scheinbar aus dem alltäglichen Leben gegriffen und könnte jeden ereilen: Freunde, Nachbarn, Familie, sich selbst. Es ist also gar nicht so schwierig mit Alex mitzufühlen und mitzufiebern und ihre Entscheidungen zu verstehen und sogar zu akzeptieren. Auch, wenn es sich hierbei um keine besonders rasante Story handelt, ist bis zum Ende hin offen wie, und ob überhaupt, es mit ihr und Tom weiter gehen wird. Werden die beiden wieder zueinander finden? Es sieht einfach nicht danach aus ...

Was mir ein bisschen gefehlt hat waren gerade zu Beginn ein paar Passagen von und über Tom. Alexandra scheint ihn einfach aus ihren Gedanken verdrängt zu haben und von Tom selbst, der in Deutschland zurück blieb, ist auch lange nichts zu sehen/lesen. Das ist wirklich sehr schade, denn mich hätte schon interessiert wie er reagiert, als die Liebe seines Lebens ihn so mir nichts dir nichts verlassen hat. Der immer korrekte, Sauber-Tom. Das führte natürlich dazu, dass der Leser zu ihm nur begingt bis gar keine Beziehung aufbaut. Eigentlich recht schade.

Alles in allem bietet Ticket ins Glück zwar keine perfekte Lebenslösung und dennoch ein perfektes Beispiel dafür zu sich selbst zu stehen und sich selbst auch nicht zu verlieren, seine eigenen Träume und Wünsche nicht zu begraben, auch nicht auf Wunsch des eigenen Partners der Liebe willen!

4/5 Sterne

Informationen zum Buch

  • Autor: Elke Becker / J. J. Bidell
  • Kindle: 244 Seiten
  • Preis: 2,99 €

3/07/2013

Sucht-Nachschub: Ich bin beinahe auf Entzug!

Naaaaaaaaaaaa, fällt's euch auf? Ich habe derzeit sehr, sehr, sehr, seeeeeeeeeehr wenige Neuzugänge! Das liegt vor allem an der Sub Abbau Extrem Challenge, welche ich bisher echt gut gemeistert habe. Allerdings muss ich gestehen, dass ich vor allem jetzt - im Monat der Buchmesse - etwas schwach sein werde. Das liegt vor allem daran, dass ich natürlich meine Chance nutzen möchte und diverse Bücher signieren lassen will. Wieso auch nicht? Nur besitze ich noch nicht alle die ich gerne dem oder der Autorin unter den Stift schieben möchte. Aber mal sehen, einen wirklichen Plan wie wo wann und sowieso habe ich bisher nicht. Wird aber denke ich mal langsam Zeit oder? Wie das halt so ist, wenn man alles vor sich her schiebt und schließlich mache ich noch ein bisschen was anderes als die Buchmesse zu planen. Zum Beispiel eine Küche kaufen, die mal Locker viiiiel Geld gekostet hat (aber Küchentechnisch doch noch recht günstig war). Nun, denn.

*Gerede, Geschwafel und nicht zum Punkt komm*

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches ich zu lesen zunächst nicht geplant hatte. Okay, irgendwann. Vielleicht. Wenn ich mal alles andere gelesen habe, was ich so in meinem nicht existierenden Plan eine höhere Priorität zugeordnet habe, blablabla. Zumindest wollte ich eine Kurzgeschichte der Autorin im Kurzgeschichtenband "5Jahre 5 Geschichten" aus dem LYX Verlag abwarten, aber da hat die Glücksfee es dann besonders gut mit mir gemeint und ich habe das folgende Buch bei der Autorin selbst auf Facebook gewonnen. Toll oder? :D Ich freue mich jedenfalls riesig und nun, here it is:

(Ach ja, Signiert übrigens ♥ vielen lieben Dank, Nadine!)


Für alle die aber jetzt noch immer nicht so recht wissen wie das Buch überhaupt aussieht, habe ich natürlich auch ein Bild der Front dabei. 


Jenseits des Windes
Nadine Kühnemann

Yel, das Reich über den Wolken, befindet sich im Umbruch. Der König der herrschenden Valanen strebt nach einer Vergrößerung seines Reiches und sendet Armeen auf Eroberungsfeldzüge in die Grenzgebiete, um den magischen, aber friedfertigen Firunen das Land zu entreißen. Leroy ist einfacher Fußsoldat und träumt von einer ruhmreichen Laufbahn beim Militär. Auf einer Mission in den Grenzlanden machen seine Kameraden und er eine skandalöse Entdeckung. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer und die Ordnung im gesamten Land bricht jäh zusammen. Leroy sieht sich gezwungen, in den Kampf zu ziehen, doch das Schicksal hält eine andere, unfassbare Aufgabe für ihn bereit. Plötzlich liegt die Zukunft Yels in seinen Händen …

(Quelle: Amazon.de)

3/06/2013

Kyria und Reb 01. Bis ans Ende der Welt - Andrea Schacht

Kurzbeschreibung

Das Vereinigte Europa im Jahr 2125 ist eine Welt der kompletten Überwachung. Alles geschieht nur zum Besten der Bürger, sagt Kyrias Mutter, eine hochrangige Politikerin des perfekt gesteuerten Systems „New Europe“. Doch die 17-jährige Kyria möchte endlich erfahren, wie es ist, sich frei zu fühlen. Als sie in Reb, einem jungen Rebellen aus dem Untergrund, einen Verbündeten findet, fliehen die beiden auf abenteuerliche Weise aus New Europe und gelangen in ein fernes Reservat. Dort haben sich die Menschen ein bäuerliches Leben wie in längst vergangenen Zeiten bewahrt. Aber schon bald sind die Verfolger Kyria und Reb auf der Spur. Und das ist nicht die einzige Gefahr, denn alle, die sich der Macht von New Europe entziehen, werden von künstlich ausgelösten Seuchen bedroht. Auch Kyria gerät in den Verdacht, die friedliebenden Menschen des Reservats mit einer Masernepidemie vernichten zu wollen. Zum Glück hat sie Freunde an ihrer Seite – und einen jungen Rebellen, der ihr Herz berührt ...

Autor

Andrea Schacht hat lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin gearbeitet, bis sie sich entschloss, ihre wahre Leidenschaft, das Schreiben, zu ihrem Beruf zu machen. Vor allem mit ihren historischen Romanen um die Kölner Begine Almut Bossart erlangte sie große Bekanntheit. Ihre Bücher stehen regelmäßig auf den Bestsellerlisten.
(Quelle: Amazon.de)

Fazit

Bis ans Ende der Welt verspricht - zumindest aus Sicht der Protagonistin - eben dies: Eine Reise bis ans Ende der Welt. Nach der großen Pandemie nahmen die Frauen den Wiederaufbau in die Hand und erhielten somit Ansehen und Macht in allen Gesellschaftlichen Formen, sowie Berufen. Aber wo Macht ist, ist auch Armut und so auch im technisch fortgeschrittenen Leben der Menschen in dieser Welt. Kyria lebt in der Oberschicht des von Frauen regierten New Europe (kurz: NuYu) und wuchs auf in dem Gewissen, dass sie durch ihre Erbkrankheit kein sehr langes Leben fristen wird. Als sie an ihrem 18. Geburtstag - einem pompösen Fest - wieder einmal zusammen bricht und im Heilungshaus landet trifft sie jemand vollkommen unerwartetes: Einen verwundeten Rebellen, den sie aus einer Straßenschlacht auf dem Fernsehr wieder erkennt. Reb.

Die von Andrea Schacht geschaffene Geschichte ist vom Aufbau her sehr banal und austauschbar. Schon oft gelesen, vielfach versucht und wenig neues gefunden. So leider auch hier. Es ist dieses typische "Reiches Mädchen trifft Rebellen und brennt mit ihm durch", obwohl man versöhnlicherweise erwähnen muss, dass dieses "durchbrennen" nicht so einfach zu erklären ist und doch seine Hintergründe hat. Kyria will Freiheit! Sie möchte weg aus ihrem lügendurchtränktem Leben, fort von ihrer Mutter. Sie flieht vor der Kontrolle durch die allgegenwärtige Technik. Rennt weg vor einer zweifelhaften Ehre, derer sie niemals gebeten hat. Kyria kämpft sich frei!

Was leider immer wieder auffällt ist, dass zwar genügend Potential vorhanden ist, eine Menge Dinge passieren und der Plot tatsächlich hätte vollkommen fesselnd sein können, hätte es die Autorin nur geschafft den Leser durch starke Emotionen daran teilhaben zu lassen. Die Katastrophen werden geradezu abgehandelt, Auswirkungen sind vorhanden, kommen wiederum nicht als verheerend beim Leser an. Es zieht alles schlicht am Leser vorbei ohne wirklich Eindruck zu hinterlassen. Eine in Watte gepackte Geschichte ist ja schön und gut, aber wer möchte denn einer oberflächlichen Erzählung folgen?

Fairer Weise muss man sagen, dass es nicht nur schlechte Momente gibt! Besonders sympathisch sind die Neckereien von Kyria und Reb von der ersten Minute an. Die zwei entwickeln ihre ganz eigenen Insider-Witze und genau das schafft eine Bindung zwischen den Protagonisten, die durch nichts zu ersetzen ist. Durch nichts zu zerstören. Dieses gekabbel ist natürlich gepaart mit einer Menge Humor und schlagfertig wie sie beide sind bieten sie mehr als einmal einen kleinen, amüsanten Wort-Zweikampf. Einfach zum küssen.

Die Dialoge, die zu Beginn noch sehr gezwungen und eckig klingen, nehmen mit der Zeit immer bessere Formen an. Frau Schacht entwickelt sich also selbst in die Geschichte hinein und dennoch ist dies nicht außer Acht zu lassen. Eben dies und die oben genannten Punkte des Emotionsfunken lassen die Welt von Kyria und Reb ein wenig flach erscheinen. Zu schade.

Und für alle Herz-Typen unter den Lesern: Keine Angst, es gibt eine Liebesgeschichte, wenn auch noch nicht sonderlich ausgeprägt. Das liegt vor allem an der Selbstfindung der Charaktere innerhalb von Monaten, die durchaus berechtigt ist. Auch wenn ich die Verbundenheit der beiden nur bedingt teilen kann, doch auch hier ist es eine Sache des Einfühlungsvermögens nehme ich an.

Alles in allem ist Bis ans Ende der Welt ein netter Auftakt, der allerdings einige Startschwierigkeiten aufweist und eine Menge Potential verschenkt. Und gerade, wenn es tatsächlich beginnt spannend, interessant zu werden ist die Story auch schon am Ende. Aber es gibt schlimmeres, denn so einen kleinen Cliffhanger stecken wir doch locker weg und werden - so wir denn wollen - einfach nach dem Folgeband greifen. Ich werde es jedenfalls tun.


3,5/5 Sternen
Informationen zum Buch
  • Autor: Andrea Schacht
  • Verlag: Egmont Ink
  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Preis: 17,99 €
  • Kindle: 16,99 €
Informationen zur Reihe
  1. Bis ans Ende der Welt
  2. Die Rückkehr

3/02/2013

Sub Abbau Extrem: März



Zum Glück ist der Februar vorbei. Und somit auch die Aufgabe und es geht weiter mit der (sehr fiesen) März Aufgabe.

Die Aufgabe im März:

Buchkauffrei! 

Da brauche ich eigentlich nichts mehr zu sagen. Es ist der Monat der Leipziger Buchmesse und Julia von Lielan Reads war gestern auf einer Lesung von Andrea Schach und hat auch ein Buch für mich erstanden und signieren lassen. Aufgabe nicht erfüllt. Aber das hätte eh nicht geklappt. Nicht bei der Buchmesse! 


3/01/2013

Ideenfrust, Ideenlust!

Als ich mit dem Bloggen beginn, hätte ich niemals geglaubt, dass ich dermaßen Spaß daran haben werde. Ich hätte weder gedacht, dass ich langfristig am Ball bleibe, noch, dass ich längerfristiger am Ball bleiben will. Also ... mh ... sagen wir so: Bis ich vor krummen Fingern nicht mehr tippseln kann? *grins*



Natürlich steckt in einem Blog viel Arbeit und ich versuche mir ja immer mal wieder neues für einen (hoffentlich) interessanten Beitrag auszudenken (und nein, das hier ist nicht der Höhepunkt meiner kreativen Ergüsse). Dann gibt es eben Tage, Wochen, Monate in denen einfaches Rezensionen-Schreiben ausreicht und andere Tage, Wochen, Monate in denen ich dann doch die ein oder andere - für mich - vielversprechende Beitragsidee zu Tage fördere. 

So also auch im Moment ...

Problem: Für die meisten Dinge bräuchte ich zumindest für ein paar Bilder meine eigenen Bücher zur Hand. Nur die liegen fein säuberlich verstaut in Kartons. Eingelagert in einer Halle meiner Eltern. Gute zehn Kilometer von Elternhaus entfernt. 

Weiteres Problem: Ich habe nun zwar meine neue Wohnung gefunden, angemietet und beziehe sie bald, nur wird der Internetanschluss noch ein wenig auf sich warten lassen. D.h. ich habe zwar bald meine Bücher zu Hand, kann aber meine absolut Oberhammer-Posts nicht veröffentlichen, weil wegen kein Internet. Dödödödööööö. Sch... gelaufen!



Aber: So lange ich euch wenigstens neben meinem privaten Gedöhns ein bisschen an meinem Leseverhalten und meinen Tops und Flops teilhaben lassen kann bin ich doch recht zufrieden. Ich meine: Hätte ja auch anders laufen können (Sarah unter der Brücke zum Beispiel - da gäbe es definitiv längerfristig dann kein Internet xD). Immer positiv sehen, buchverliebt bleiben und weiter lesen. Chacka!

Und nach all dem Sinnlosen Blabla, wünsche ich euch allen jetzt noch ein schönes Wochenende. Ich verirre mich dann derzeit weiter in die Erotik-Roman-Welt und halte euch auf dem Laufenden!