10/04/2016

Elder Races 08. Der Kuss der Hellen Fae - Thea Harrison

Kurzbeschreibung

Nach dem Ende ihrer leidenschaftlichen Liebesaffäre vor vielen Jahren herrscht zwischen Julian, dem König der Nachtwesen, und Melisande, Thronerbin der Hellen Fae, erbitterte Feindschaft. Doch als Melly von Justine, einer mächtigen Vampyrin und Julians erklärter Feindin, entführt wird, bietet sich der Vampyrkönig im Tausch für die Frau an, die er einfach nicht vergessen kann. Gefangen in Justines Netz aus Intrigen und Verrat müssen die beiden ehemaligen Liebenden zusammenarbeiten, um das Schlimmste zu verhindern. Schnell lodert die Leidenschaft zwischen ihnen wieder auf, aber ihre komplizierte Vergangenheit scheint eine gemeinsame Zukunft unmöglich zu machen. Doch ist die Kluft, die sie trennt, wirklich zu groß, oder wird es den beiden inmitten des gefährlichen Machtkampfes der Nachtwesen gelingen, ihre Liebe zueinander wiederzufinden.

Fazit

Wir knüpfen direkt an die Geschehnisse des zweiten Bandes an und befinden uns noch immer im Reich der Nachtwesen. Julian, König der Nachtwesen und seines Zeichens Vampyr, hatte bereits in vorherigen Bänden einige Gastauftritte, doch ansonsten ist nicht viel über ihn bekannt. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich eigentlich keine große Lust hatte dieses Buch zu lesen, denn im nächsten Band geht es endlich weiter mit Graydon, dessen Geschichte ich ja nun schon seit einer Ewigkeit herbeisehne. Doch der brave Leser geht der Reihe nach vor ... da mit der letzte Band schon nicht so gut gefallen hat, wie all die ersten, war ich etwas skeptisch mich wieder mit den Nachtesen zu beschäftigen. Doch Melly bringt Hoffnung.

Julian ist absolut das was ich erwartet habe. Ich Mann. Ich bestimme. Du Weib. Du Folgst. Tjajaja, da hat der Gute seine Rechnung ohne Melly gemacht, denn die ist absolut nicht auf den Mund gefallen und weiß sich mit Händen, Füßen und einigen flotten Sprüchen zu wehren. Und das ist auch gut so, denn Julian ist so eingefahren und undurchschaubar, dass es regelrecht nervig wirkt. Mich konnte der Gute anfangs einfach gar nicht überzeugen und als es dann irgendwann besser mit ihm wurde ... war das Buch schon fast zu Ende. Doch ist Melly, wie gesagt, das totale Gegenteil und peppt die Geschichte etwas auf. Auch in den dunkelsten, aussichtslosesten Momenten sind ihre Gedanken noch amüsanter als das witzigste was Julian im ganzen Buch von sich gibt. Charmbolzen minus tausen Punkte. Er ist einfach nicht mein Fall, würde ich sagen. 

Die Intrigen in dieser Geschichte bringen auf jeden Fall Schwung hinein. Wobei die "böse" Justine ja nicht nur irre, sondern auch unglaublich nervtötend daher kommt. Wenn Leute sich gerne reden hören ... und einfach nur dumm ihre Pläne verraten - aaargh!

Melly und Julian - was soll ich dazu nur sagen. Sie liebten sich eins, haben nie aufgehört und plötzlich sind alle Differenzen vergessen. Das war mir alles zu glatt. Die hätten ja wenigstens vor dem Sturm erneuter Liebe klären können, was sie damals auseinander brachte. Dieser Band ist wieder nicht mein Liebling, aber auch nicht ganz für die Tonne. Ich würde sagen: Gutes Mittelfeld. Melly reißt halt alles raus und sorgt für den ein oder anderen Lacher. Der Stern zwischen diesen Seiten. Aber ich freue mich auf den nächsten Band, der hoffentlich um einiges besser wird. Immerhin geht es endlich los mit Graydon!


3/5 Sternen

Informationen zum Buch
Autor: Thea Harrison
Taschenbuch: 424 Seiten 
Preis: 12,83 €
Ebook: 8,99 €

Informationen zur Reihe
1. Im Bann des Drachen
2. Gebieter des Sturms
3. Der Kuss des Greifen
3,5. Das Herz des Wolfes
4. Das Feuer des Dämons
4,5. Die Stimme der Jägerin 
4,6. Die Augen der Medusa
4,7. Die Verlockung der Assassine
5. Das Versprechen des Blutes
6. Das Lied der Harpyie
6,5. Dragos macht Urlaub
6,6. Pia rettet die Lage
6,7. Peanut kommt in die Schule 
7. Die Versuchung des Vampyrs
8. Der Kuss der hellen Fae
8,5. Dragos geht nach Washington
8,6. Pia übernimmt Hollywood
9. Das Ende der Schatten
9,5. Liam erobert Manhatten

* Berührung der Dunkelheit (3.5 /  4.5 / 4.6 / 4.7)

Keine Kommentare:

Kommentar posten